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Oktober 14, 2020

Blogvorlage 2

Wie du den Alltagsstress überstehst ohne zu rauchen

Ein Riesenthema, wenn es darum geht durchzuhalten, ist der Umgang mit Stress. 

Stress = innerer Alarm

Stress entsteht, wenn wir uns bedroht fühlen. Das kann passieren durch reale Gefahren für unser Leben, aber auch durch zu viel Arbeit und/oder Konflikte. 

Unser Verhaltensrepertoire ist unter Stress sehr eingeschränkt: Wir sind bereit zu kämpfen, zu flüchten oder uns totzustellen. Wir entwickeln Aggressionen oder Angst.

Der Puls beschleunigt sich, die Atmung wird schneller, die Muskeln sind angespannt. 

Das alles hat unseren Vorfahren das Leben gerettet, denn diese Funktionsweisen haben ihm geholfen, Feinde zu bekämpfen und vor dem Säbelzahntiger zu fliehen. 

Stress lässt sich nicht vermeiden und ist auch nicht grundsätzlich ungesund – so lange wir immer mal wieder runterfahren.

Rauchen erzeugt Stress

Und da kommt das Rauchen ins Spiel: Mach dir bitte klar, dass du nur deshalb so sehr an die Zigarette als Stresskiller glaubst, weil du so viele Jahre Erfahrung damit hast.

Wenn beim Raucher die belohnende Wirkung des Nikotins nachlässt, also wenn das typische Gefühl von Lust auf die nächste Zigarette aufkommt, dann erzeugt dieses Schmachtgefühl Stress im Gehirn.
Je länger man darauf warten muss, „endlich eine rauchen“ zu können, desto mehr Stress entsteht. Und das entspannende Gefühl, das beim Anzünden der Zigarette und den ersten Zügen entsteht, kommt daher, dass die Entzugserscheinungen nachlassen.

Rauchen reduziert also den Stress, den das Rauchen überhaupt erst verursacht hat.

Weniger Stress durchs Aufhören

Wenn du aufhörst zu rauchen, bedeutet das:

  • Du hast bereits nach wenigen rauchfreien Wochen in einer Hinsicht weniger Stress: Die durchs Nikotin erzeugten Entzugserscheinungen sind dann vorbei. Du wirst erleben, dass du stundenlang vergisst, dass du jetzt eigentlich eine rauchen „müsstest“. 
  • Du musst nicht mehr bei Wind und Wetter vor die Tür. Du kannst in aller Ruhe deine Mittagspause genießen oder gemütlich in rauchfreier Umgebung verweilen, ohne nach dem nächsten Aschenbecher zu suchen.
  • Du gewinnst Zeit, um auf andere Weise zu entspannen.

Entspannung ist wichtig

Nutze die gewonnene Zeit konsequent für deine Entspannung. 

  • Trinke in aller Ruhe eine Tasse Tee.
  • Gönne dir deine Lieblings-Zeitschrift und blättere darin.
  • Mache 5 bis 10 Minuten Gymnastik oder Yoga (bei YouTube gibt es tolle Anleitungen, gib einfach ein: „Gymnastik/Yoga 5 Minuten“).
  • Höre ein schönes Audiobook.
  • Gehe eine Runde spazieren.

Rauchfrei Pause machen

Das alles sind sehr gute Möglichkeiten, um die typischen Rauchpausen in den ersten Wochen nach dem Aufhören entspannt zu überstehen. 

Je aktiver du dafür sorgst, dir statt des Rauchens etwas wirklich Gutes zu tun, desto weniger wird dir die Zigarette fehlen. Die schönen Momente, die du dir selber schenkst, werden dich für den Entzug entschädigen.

Möchtest du dranbleiben und weitere Infos rund um den Rauchstopp haben?

Dann hole dir kostenlos deinen RAUCHFREI-EXPRESS.

Ursula Maile

Ursula ist Diplom-Psychologin, Expertin für gehirnfreundliches Lernen und eine erfahrene Achtsamkeitslehrerin. Als Trainerin und Coach unterstützt sie Menschen dabei, ihre Ziele zu erreichen.

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