Februar 10, 2021

Blogvorlage 3

Der wichtigste Tipp, um es dauerhaft zu schaffen

Wusstest du das? Wer mit dem Rauchen aufhören will, braucht bis zu 10 Versuche. Viele hangeln sich von Rückfall zu Rückfall.

Die gute Nachricht: Du wirst es höchstwahrscheinlich hinkriegen – über kurz oder lang. Denn: Während über alle Altersgruppen hinweg etwa ein Viertel bis ein Drittel der Deutschen raucht, gibt es bei den über 65-jährigen Menschen nur noch einen Raucheranteil von etwa zehn Prozent. (Quelle: Professor Stephan Mühlig, TU Chemnitz in der „ÄrzteZeitung“)

Ich habe noch eine motivierende Nachricht: Die körperlichen Entzugserscheinungen, vor denen viele ausstiegswillige Raucher:innen einen enormen Respekt haben, halten sich bei den meisten in Grenzen. 

Allerdings gibt es trotzdem für viele Rauchende eine Herausforderung. Durch diese Herausforderung kommt es immer wieder zum Rückfall:

Es ist das sogenannte „Craving“, das Rauchverlangen, das auch als psychische Abhängigkeit bezeichnet wird.

Was steckt hinter der psychischen Abhängigkeit?

Dein Gehirn ist bestens trainiert, die Zigarette einzufordern. Die Zigarette ist niemals nur eine Zigarette, sie ist dein Platzhalter für alles Mögliche.

Ob „große Freiheit“ oder „kleines Glück“, du hast dem Rauchen im Laufe deines Lebens verschiedene Funktionen zugewiesen.

Unterstützt haben dich dabei die anderen Raucher:innen genauso wie die Werbung: Rauchen ist gesellig, Rauchen entspannt, Rauchen befreit von Spießigkeit, Rauchen tröstet, Rauchen ist gut für die Figur – und vieles mehr.

Eine der allerwichtigsten Funktionen des Rauchens: Es ist für die meisten Rauchenden die Belohnung Nummer 1.

Du merkst: Du hast dir Gewohnheiten und Überzeugungen geschaffen, die keineswegs natürlich sind – aber trotzdem eine enorme Kraft haben können.

Zwei Herzen in einer Brust

Und an dieser Stelle schlagen vermutlich zwei Herzen in deiner Brust: 

Einerseits sehnst du dich danach, aufzuhören und für immer rauchfrei zu bleiben – sonst wärest du vermutlich nicht bei diesem Blogbeitrag gelandet.

Andererseits stellt sich bei der Vorstellung, zukünftig auf die „große Freiheit“ oder das „kleine Glück“ zu verzichten, ein ziemliches Flattern ein. 

Nicht jede:r ist von großer Zuversicht beseelt, es wirklich schaffen zu können.

Man fragt sich, wie man es nur hinkriegen soll, sich auf einer Party völlig rauchfrei zu amüsieren.

Oder die erforderliche Leistung bei der Arbeit zu erbringen.

Oder je wieder eine entspannte Pause zu machen.

So erzeugt der Rauchstopp bei vielen schon Stress, bevor er überhaupt begonnen hat.

Weniger Zuversicht mit jedem Rückfall

Eins steht fest: Die Zuversicht erfolgreich zu sein, sinkt mit jedem erfolglosen Aufhör-Versuch.

Bei diesem: „Ich höre auf“ – „Ich rauche wieder“ Dilemma, das sich übrigens über Jahrzehnte hinziehen kann, passiert etwas Schreckliches: Man verliert seinen Glauben an die eigene Wirksamkeit.

Das berichten viele mehrfach rückfällig gewordene Raucher:innen.

Jedes Mal macht einen mutloser.

Die letzte gerauchte Zigarette wird feierlich im Aschenbecher ausgedrückt, die übrig gebliebenen Zigaretten in der Packung landen im Müll, nur um sie Stunden später dort wieder herauszufischen.

Beim nächsten Mal werden die Zigaretten in kleine Stückchen geschnitten, und noch in der Nacht wird der Weg zum Automaten angetreten.

Oder aber man schafft es für einige Wochen, voller Stolz über die eigene Willenskraft. Wenn sich aber der Effekt des neu erstärkten  Selbstvertrauens abgenutzt hat, ist auch die Freude über den Rauchstopp dahin.

Und wieder stellt man sich die Frage: „Warum bin ich so schwach?“

Ich weiß, wovon ich rede!

Doch wir alle, denen es so schwer fällt, wir sind nicht schwach!

Es fehlt nur die richtige Strategie, die dabei hilft, den Blick auf das Rauchen zu verändern. Das ist schon (fast) alles.

Ein neuer Blick auf das Rauchen

Eines Tages habe ich es geschafft: Weil es „Klick“ bei mir gemacht hat.

Es war, als wäre ein Schleier vor meinen Augen weggezogen worden.

Mir war plötzlich etwas klar – und ich habe es bis in die Zehenspitzen gespürt:  Dieses Gefühl von Unverwundbarkeit, das man als Raucher:in oft hat („Mir wird schon nichts passieren“, „Tante Frieda hat geraucht wie ein Schlot und ist 98 geworden.“, „Ich kümmere mich ja sonst gut um meine Gesundheit.“), ist eine Illusion! 

Ich machte mir was vor. 

Raucher:innen bekommen wesentlich häufiger Krebs. 

Es ist mir nicht mehr gelungen, diese Wahrheit auszublenden.

Damals war ich Anfang 40 und ich wusste, ich will nicht irgendwann die Diagnose „Lungenkrebs“ oder „COPD“ kriegen und mir sagen müssen: „Selber schuld.“

Und da war sie: Die Motivation, die genau zu mir passte. 

Ich wusste glasklar und in der Tiefe meines Herzens, WARUM ich aufhören wollte. 

Meine Zeit als Raucherin war abgelaufen.

Weitere Gründe für den Rauchstopp gesellten sich dazu.

Das ist jetzt 15 Jahre her. Geholfen hat mir damals ein Onlinekurs (den es heute nicht mehr gibt).

Der Glaube versetzt Berge

Jeder Mensch ist individuell und benötigt seine eigene Motivation und ganz konkrete Zuversicht im Rahmen des Rauchstopps.

Deshalb empfehle ich dir, wenn du mit dem Rauchen aufhören willst: Bereite dich darauf vor. Glaube daran, dass du es schaffst.

Entdecke, welche Illusion bei dir mit dem Rauchen verbunden ist.

Sei überzeugt von deinem Erfolg – statt den Misserfolg zu erwarten.

Das ist der wichtigste Tipp:

Finde heraus, was dir Motivation und Zuversicht verleiht. Was brauchst du dafür?

Dazu startet am 22. Februar wieder meine bewährte Rauchfrei-Challenge „Mach ein Date mit dem rauchfreien Leben“. 

Du kannst dir jetzt kostenlos deinen Platz in der Challenge sichern.

Alle Infos findest du hier – klicke einfach auf den Link.

https://rauchfrei-energie.de/rauchfrei-challenge/

Ich wünsche dir ganz viel Erfolg!

Ursula Maile

Ursula ist Diplom-Psychologin, Expertin für gehirnfreundliches Lernen und eine erfahrene Achtsamkeitslehrerin. Als Trainerin und Coach unterstützt sie Menschen dabei, ihre Ziele zu erreichen.

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