Januar 27, 2021

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Finde heraus, was es mit der “Lieblingszigarette” auf sich hat

Auf welche Zigarette kannst du am wenigsten verzichten?
Ist es die zur ersten Tasse Kaffee oder die nach dem Essen? 
Oder vielleicht die Feierabendzigarette? 
Möglicherweise ist es auch der Glimmstängel, der dir in geselliger Runde beim Glas Wein angeboten wird?

Jeder Raucher, jede Raucherin hat mindestens eine erklärte „Lieblingszigarette“. 

Aber woher kommt das? Kann es wirklich sein, dass einzelne Zigaretten besser schmecken? Ganz objektiv? Nachdem die Zigaretten des Tages ja aus derselben Packung oder demselben Tabakbeutel kommen, müssten sie ja eigentlich alle gleich – gut oder schlecht – schmecken, oder? Was hat es mit der “Lieblingszigarette ” eigentlich auf sich?

Zurück in die Vergangenheit

Ich lade dich jetzt zu einer Zeitreise ein, zurück in die Anfänge deines Raucher-Lebens. 

Kannst du dich daran noch erinnern? Wo hast du die ersten Zigaretten her gehabt? Aus dem Automaten oder vom Büdchen? Bei den Eltern gemopst? Oder von Freunden angeboten? 

Wie war das mit dem Rauchen damals? Vielleicht warst du neugierig auf den Geschmack, oder es galt in deiner Clique als cool.

Bei mir war es so: Ich komme aus einem konservativen Elternhaus, in dem mit strenge Regeln galten. Meine ersten Raucherfahrungen hatten damit zu tun, dass ich mich davongestohlen habe und etwas absolut Verbotenes getan habe: Ich habe mir mit Freundinnen ein Päckchen Zigaretten gekauft und geraucht. Das gab mir ein ungeheures Gefühl von Freiheit. Zum ersten Mal hatte ich die volle Kontrolle über das, was ich tue, habe. Ich selbst hatte entschieden, mich gegen das Erlaubte zu stellen. Das hat mein inneres Belohnungssystem zum Jubeln gebracht. 

Außerdem, es war 1980, das Rauchen galt speziell für Frauen als ungeheuer schick. 

Und wo waren die interessanten Leute zu finden? Genau: Um den Aschenbecher versammelt. 

Die ersten Jahre des Rauchens waren ein Fest für mich. Für den Preis von 2 Mark pro Packung konnte ich mich in den Zustand von Freiheit und Selbstbewusstsein versetzen.

Ich war Marlboro Woman. 

Das Rauchen hat viele Bedeutungen

Sich sicherer fühlen, Anerkennung finden, Zugehörigkeit erleben, das Selbstvertrauen stärken, innere Beruhigung spüren, gegen Verbote rebellieren – du hast früher sicher mehr als einmal zur Zigarette gegriffen, um eins dieser Bedürfnisse zu befriedigen. Wahrscheinlich war es dir damals gar nicht bewusst, dass du dir diese Dinge vom Rauchen versprochen hast. 

Was war dir besonders wichtig? 

Und wie ist es heute? Was verknüpfst du mit deiner „Lieblingszigarette“? Bestimmte Situationen, eine besondere Stimmung, einen tollen Geschmack?

Einer meiner Kursteilnehmer hat folgendes festgestellt: 

“Ich rauche tatsächlich nur eine Genusszigarette am Tag: Und das ist die Zigarette zum Feierabend, wenn ich auf dem Sofa sitze und den Fernseher anschalte. Das ist die einzige Zigarette, auf die ich mich wirklich freue.“ 

Diese Einsicht hat ihn ziemlich erschüttert, denn: Es gesellten sich jeden Tag gut 30 weitere Zigaretten dazu.

Vielleicht sind es bei dir nur 5 oder 10 Zigaretten.

Aber eins ist gewiss: Es ist nicht die Zigarette an sich, die so besonders ist. 

Es ist die Bedeutung, die du dieser Zigarette verleihst, in Kombination mit einer bestimmten Situation. Nur das lässt einen ganz normalen Glimmstängel zur „Lieblingszigarette“ werden. Angefangen hat es mal vor vielen Jahren, nämlich als du mit dem Rauchen begonnen hast. Damals hast du gelernt, die Zigarette mit bestimmten Situationen zu verknüpfen. Du hast gelernt, dir einzureden, dass dir das Rauchen Hilfestellung leistet, um zufriedener, glücklicher, sicherer oder freier zu sein.

Dazu kommt, dass durch das Nikotin im Gehirn ein Glücksgefühl erzeugt wird. Damit wird diese Verknüpfung noch verstärkt.

Welcher Rauchertyp bist du?

Doch wie löst du nach all den Jahren diese unselige Verbindung?

Mein Tipp: Finde erst einmal heraus, welcher Rauchertyp du bist: In welchen Situationen ist das Rauchen für dich besonders wichtig?

Dazu habe ich einen Test entwickelt. Du findest diesen Test hier:

https://rauchfrei-energie.de/rauchfreitest/

Es geht ganz schnell und macht Spaß. Und du bekommst wertvolle Tipps, die dir helfen, von deinen speziellen Rauchvorlieben wieder loszulassen.

Denn, so sagte eine Teilnehmerin im Rauchfrei-Kurs: 

„Die Vorstellung, dass mir das Rauchen schmeckt, ist nur in meinem Kopf. Und meine Probleme werden durchs Rauchen auch nicht gelöst.“

Hole dir deine echte Freiheit zurück. Starte jetzt damit, dein Nichtraucher-Mindset zu stärken. 

Mach als erstes den Rauchertypen-Test:

Viel Spaß!

Ursula Maile

Ursula ist Diplom-Psychologin, Expertin für gehirnfreundliches Lernen und eine erfahrene Achtsamkeitslehrerin. Als Trainerin und Coach unterstützt sie Menschen dabei, ihre Ziele zu erreichen.

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