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Oktober 21, 2020

Blogvorlage

Was kannst du tun?

Die Essenz gleich zu Beginn:

Nicht (mehr) rauchen ist dein wichtigster Schutz vor COPD.

Die Diagnose COPD ist für die Betroffenen ein Schock. Man kann es nicht leugnen – COPD schränkt die Lebensqualität der Betroffenen deutlich ein.

Weltweit leiden über 200 Millionen Menschen an dieser Erkrankung. Und der Hauptrisikofaktor für eine COPD ist definitiv das Rauchen. Etwa 90 Prozent der COPD-Erkrankungen sind auf Tabakkonsum zurückzuführen. 

Jede*r fünfte Raucher*in erkrankt Schätzungen zufolge an einer COPD.

Oft beschreiben die Betroffenen, dass sie die Symptome schon eine ganze Weile spüren – es aber einfach nicht wahr haben wollen.

Darauf ist man ja als Raucher gut trainiert: Die negativen Konsequenzen des Rauchens auszublenden.

Was passiert eigentlich beim Rauchen?

Schadstoffe aus dem Tabakrauch reizen die Schleimhäute der Bronchien. Sie entzünden sich dadurch. In der Folge bildet die Schleimhaut mehr Schleim, um die besagten Schadstoffe von der Lunge fernzuhalten. Auch die feinen Lungenbläschen reagieren und die Bronchien verengen sich. Husten und Atemnot sind die Folge.

Was passiert bei COPD?

Am Anfang steht oft eine dauerhafte Entzündung der Atemwege. Häufig kommt ein Lungenemphysem hinzu.

In einigen Fällen kann die COPD auch Asthmasymptome mit sich bringen.

Bei einer COPD sind die Bronchien ständig verengt. Man leidet unter Atemnot. Das Atmen, das für uns normalerweise selbstverständlich und automatisch passiert, wird zu echter Arbeit. Die Organe können nicht genügend Sauerstoff bekommen. Das führt zu Abgeschlagenheit und großer Erschöpfung. Schon leichte Alltagstätigkeiten fallen schwer.

COPD lässt sich leider nicht heilen.

Im Verlauf der COPD bleibt zu viel Luft in der Lunge zurück. Man leidet an Atemnot. Das Atmen, das für uns normalerweise selbstverständlich und automatisch passiert, wird zu echter Arbeit. Die Organe können nicht genügend Sauerstoff bekommen. Das führt zu Abgeschlagenheit und großer Erschöpfung. Schon leichte Alltagstätigkeiten fallen schwer.

COPD – Was nun?

Der wichtigste Schritt: Sofort aufhören zu rauchen! Das heilt die Krankheit zwar nicht, kann sie aber verlangsamen. Durch einen Rauchstopp wird die Sauerstoffzufuhr schon innerhalb eines halben Tages wieder verbessert.

Das Rauchen lediglich zu reduzieren, hilft leider nicht. Auch E-Zigaretten sind keine gute Option beim Aufhören. Die beim Dampfen entstehenden Aldehyde sowie diverse Aromastoffe belasten dein Herz und die Lunge.

In der Regel wird dein Arzt eine medikamentöse Begleitung und oft auch die Langzeitbehandlung mit Sauerstoff verschreiben. Es gibt Medikamente, die man nutzt,  um akute Symptome in den Griff zu kriegen, andere werden dauerhaft eingenommen.

Was kannst du  sonst noch tun?

Bewegung ist ganz wichtig, um die körperliche Belastbarkeit so weit wie möglich zu fördern. Je mehr man in eine Schonhaltung kommt und Anstrengung vermeidet, desto mehr leidet die Lungenfunktion. Tägliche Spaziergänge und kleine Belastungsübungen sind auch für die Psyche eine wichtige Unterstützung.

Atemtechniken helfen, um mit der eingeschränkten Atmung zurecht zu kommen, speziell bei Atemnotfällen und Panikattacken. 

Schulungen und der Austausch mit anderen Betroffenen unterstützen dabei, dem Alltag so viel Lebensqualität wie möglich zu geben. Man muss sich nicht mehr einschränken als unbedingt nötig. Das baut auch die Psyche auf.

Hol dir Appetit beim Einkaufen. Viele COPDler*innen nehmen sehr schnell ab, da sie oft wenig Appetit verspüren. Mach einen Bummel durch den Supermarkt, schau dir an, was du dir zubereiten magst. Lade Gäste ein, wenn dir das Kochen und Essen dann mehr Spaß macht.

Wenn du dir Unterstützung beim Rauchstopp holen möchtest, dann komme in unseren Onlinekurs. Hier bekommst du wertvolle Tipps und tauschst dich mit Gleichgesinnten aus. Das macht es viel, viel leichter.

Und nutze jede Möglichkeit zur Entspannung. Rauchfrei natürlich. Deshalb schenke ich dir jetzt eine kurze “Ruhepause am Meer”. Für dich zum Mitmachen. Hol dir diese schöne Entspannungsübung jetzt:

Ursula Maile

Ursula ist Diplom-Psychologin, Expertin für gehirnfreundliches Lernen und eine erfahrene Achtsamkeitslehrerin. Als Trainerin und Coach unterstützt sie Menschen dabei, ihre Ziele zu erreichen.

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