Februar 17, 2021

Blogvorlage

Und dazu 3 Extra-Tipps, wie du wieder mit dem Rauchen aufhören kannst

Arbeitest du in einem Betreuungsberuf im Gesundheitswesen – zum Beispiel als Pflegekraft?
Oder arbeitest du im Verkauf?
Oder in der Gastronomie?

Dann beträgt die Wahrscheinlichkeit, dass du Raucher:in bist, jeweils über 40 Prozent. Im Vergleich dazu hängen nur 12,6 Prozent der Grundschulehrer:innen am Glimmstängel. (Quelle: Tabakatlas Deutschland, 2020)

Warum gibt es gerade in der Pflege, im (Kunden-)Service und in der Gastronomie so viele Raucher:innen? 

Das Rauchen ist zum Platzhalter für die Erfüllung von ganz wichtigen Bedürfnissen geworden:

Menschen brauchen Pausen

Mal Luft holen, auftanken, Kraft schöpfen – die Zigarettenpause ist die traditionelle Möglichkeit, um der Hektik des Arbeitsalltags für ein paar Minuten zu entgehen. Das gilt sowohl für Pflegekräfte als auch für Verkäufer:inen und Menschen in gastronomischen Berufen. 

Oft klappen die offiziellen Pausenregelungen nicht wie gewünscht, aber die Auszeit mit der Zigarette ist immer mal drin. 

Und es ist immer noch anerkannter, während der Arbeitszeit MIT Zigarette vor der Tür zu stehen als OHNE.

Menschen mögen Belohnungen und Anerkennung

Patienten, Kunden und Gäste melden sich mit Feedback vor allem dann, wenn sie unzufrieden sind.

Wenn die Erwartungen jedoch erfüllt sind, bleiben sie oft still. Es passt ja alles.

Doch jeder Mensch mag Anerkennung. Wir alle wollen wahrgenommen werden und das am liebsten, wenn wir etwas Gutes tun.
Wir werden gerne bei einem Erfolg erwischt. Das setzt einen Schwall von Glückshormonen frei.

Dieses Glücksgefühl entsteht auch, wenn wir uns selbst belohnen. Häufig ist damit der Griff zur Zigarette verbunden – zumindest für die Raucher:innen. Denn das geht schnell und mühelos. Und man hat eine Pause, siehe Grund #1.

Schichtarbeit schlaucht

Früh-, Spät- oder Nachtdienst – die Arbeit in Schichten belastet Körper und Geist. Man kommt auf Dauer an seine Grenzen, leidet häufig auch unter Schlafstörungen. Und es ist für das Familienleben oft eine Herausforderung. 

Der Nikotinkick stimuliert und sorgt für ein kurzes Hochgefühl.

Du hast also sehr, sehr starke Gründe und vor allem: Starke Gefühle, die dich ans Rauchen binden. 

Es wird meistens nicht einfacher, wenn du beschließt, mit dem Rauchen aufzuhören. Denn dieser Entschluss ist oft vor allem rational, also vom Verstand getroffen: Du willst den Qualm nicht mehr, das rausgeschmissene Geld, die gesundheitlichen Risiken.

Und so wohnen dann „zwei Seelen in deiner Brust“: 

Das Raucher-Ich, das seine bewährten Gewohnheiten nicht hergeben will. 

Das Nichtraucher-Ich, das die Qualmerei endlich abschaffen will.

Welches Ich gewinnt?

Mit etwas Glück erhöht sich deine Motivation fürs Aufhören durch Unterstützung von deinem Partner, deiner Partnerin.

Und dann möchtest du vielleicht deinen Kindern ein rauchfreies Beispiel geben. Auch noch ein Pluspunkt für den Rauchstopp.

Aber der Alltag als Pflegekraft, im Verkauf oder im Service ist so geprägt von den Funktionen, die das Rauchen übernommen hat.

Da kann sich der geplante Rauchstopp anfühlen wie eine schmerzliche Trennung: Willst du wirklich Schluss machen? Oder lässt sich die Beziehung noch retten, zum Beispiel  dadurch, dass du das Qualmen reduzierst?

Oder kann vielleicht ein Wunder geschehen – und das Rauchverlangen und all die Gründe, die für das Rauchen sprechen, verschwinden wie durch Zauberhand?

Ein Wunder ist tatsächlich möglich, oder zumindest ein kleines Wunder – und du hältst es in der Hand, dieses Wunder zu erzeugen.

Drei Dinge helfen dir, auszusteigen und rauchfrei zu bleiben:

  1. Die Erkenntnis: Es ist nicht DAS RAUCHEN, das so hartnäckig bei dir bleiben will. Denn du bist als Nichtraucher:in geboren und groß geworden. Und du kannst dahin zurückkehren, denn das ist dein natürlicher Zustand.

    Diese Erkenntnis macht sich bei den meisten Menschen nicht von heute auf morgen „breit“. Doch steter Tropfen höhlt den Stein.

    Du kannst dein Gehirn mit Neuro-Tricks so umprogrammieren, dass es tatsächlich „Klick“ macht und du dich als Nichtraucher:in FÜHLST. So verlierst du die Lust aufs Rauchen.
  2. Die Gewohnheiten wollen verändert werden: Du hast dir viele Jahre lang Gewohnheiten aufgebaut, die mit dem Rauchen verbunden sind. Und du hast diese Gewohnheiten immer wieder verstärkt. 

    Du hast dir sogenannte Lieblingszigaretten geschaffen, denen du einen ganz besonderen Platz in deinem Alltag einräumst. 

    Mache dir vor dem Rauchstopp bewusst: Welche Bedürfnisse stecken dahinter? Plane bewusst, wie du diese zukünftig rauchfrei erfüllen kannst. Das braucht manchmal auch ein bisschen Zeit.

    Bleibe geduldig und arbeite auch an deiner Zuversicht. Es geht um mehr als nur um den Rauchstopp. Du brauchst das gute Gefühl, das dir bisher die Zigarette geschenkt hat – nur eben rauchfrei. Das ist deine Chance, gut für dich und deine wahren Bedürfnisse zu sorgen.
    Es ist auch die Chance für mehr Freundlichkeit und Großzügigkeit dir selbst gegenüber.

    Nur wenn du dauerhaft einen Gewinn im rauchfreien Leben SPÜRST, wird es dir Freude machen, Nichtraucher:in zu sein.
  3. Mache deinen Körper zu deinem Verbündeten. Dein Körper kann das Rauchen gar nicht wirklich leiden. Er hustet, kriegt Kopfweh von zu viel Nikotin und reagiert mit verschiedensten Beschwerden.

    Gerade als Raucher:in ist man Profi darin, die Signale des Körpers zu ignorieren. Dein Körper spricht mit dir und zeigt dir immer wieder: „Ich will das nicht.“

    Ignoriere das nicht länger, sondern nimm das als Wegweiser zum rauchfreien Leben. Höre genau hin, was dein Körper dir erzählt.

Zahlreiche Studien belegen: Professionelle Unterstützung hilft sehr, um die Sache mit dem Rauchstopp in Ruhe anzugehen und gleichzeitig viel effektiver zu sein.

Bald öffnen hier bei RAUCHFREI-ENERGIE die Türen für den Kurs „Nichtraucher in 6 Wochen“.

Vorher schenke ich dir den kostenlosen Zugang zu meiner 5-Tage-Rauchfrei-Challenge „Mach ein Date mit dem rauchfreien Leben.“ 

Sei dabei und mache die ersten Schritte in Richtung Rauchstopp. Lerne mich kennen und überlege in aller Ruhe, ob mein Kurs für dich passt.

Hier ist der Link für mehr Infos zur kostenlosen Challenge: https://rauchfrei-energie.de/rauchfrei-challenge/

Ursula Maile

Ursula ist Diplom-Psychologin, Expertin für gehirnfreundliches Lernen und eine erfahrene Achtsamkeitslehrerin. Als Trainerin und Coach unterstützt sie Menschen dabei, ihre Ziele zu erreichen.

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